Do 09.07.2009:
| Strecke: | Amarillo (TX) - Santa Fé (NM) | |
| Tachostand (mi): | 14.021 | Gesamt: |
| Gefahrene mi./km: | 348 / 557 | 2.121 / 3.413 |
| Wetter: | sonnig, 30 - 40° C |
Tagebucheintrag
Früh um 8 Uhr ging es wieder "on the road". Vorbei am American Quarter Horse Museum auf der Interstate aus Amarillo hinaus. Schon ein paar Meilen außerhalb sind die 10 eingegrabenen Cadillacs der Cadillac Ranch (die Ranch selbst wurde vor Jahren schon versetzt) gut zu erkennen. Schon beim Parken dachte ich, die 4 Harleys kennst Du doch? Und tatsächlich,es kamen mir die 4 Schwarzwälder von der Volksbank in Wehr/Schw. entgegen. Es sollte nicht das einzige Zusammentreffen am heutigen Tag sein.
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![]() Sogar die Volksbank-Fahne ist in Amerika dabei: die 4 aus Wehr/Schw. | ![]() Zum Thema alternative Energien: Ich sah mehr Windkraftanlagen als Bohrtürme in Nord-Texas |
Vega, ein kleines Dorf an der Old Route 66, verführt zum einfach geradeaus Durchfahren. Doch eine kurze Runde durch den Ort lohnt sich: es gibt dort eine schön restaurierte Tankstelle und etwas versteckt in Dot's Mini Museum einen alten Schuhbaum zu sehen.
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![]() Hier weiden die saftigsten Steaks von ganz Texas... |
Schon kurz nach Vegas kommt der Ort Adrian, und der Mittelpunkt der Route 66 ist bereits erreicht. 1.139 Miles in beide Richtungen steht auf der Tafel - komisch, ich hatte doch bereits 1.830 Meilen auf dem Tacho...
Das Midpoint Café ist ein Muss für eine kurze Einkehr. die selbstgemachten süßen Stückchen ("ugly crust pies") dort schmecken fat wie bei Mama zuhause!
Ich brauche jetzt nicht zu erklären, wem die 4 Harleys vor dem Café gehörten! Die vier "Volksbänkler" hatten einen Kaffee Vorsprung, den machte ich jedoch kurze Zeit später wieder wett...
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Glendrio ist eine Ghost Town, es ist nur ein Haus dort bewohnt (zumindest bellte mich dort ein Hund hinter dem Zaun an). Danach kommt eine Schotterstrecke, also zurück auf die Interstate.
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10 Meilen nach Glendrio beginnt der Bundesstaat New Mexico. Und schon wenige Zeit später ist auch eine Veränderung der Landschaft wahrzunehmen: bestand Texas noch aus einer weiten flachen Steppe, so ist jetzt karges Land mit Tafelbergen zu sehen. Auch der Boden wird zunehmend röter.
Die erste größere Stadt ist Tucumcari, bekannt duch das Blue Swallow Motell, dessen Beleuchtung bei Nacht oft auf Route 66-Bildern zu sehen ist. Aber auch sonst findet man hier schöne Motive, so z.B. das wiedereröffnete Restaurant La Cita oder einige schöne Wandgemälde. Am Ortsende hat ein relativ neues Route 66-Motel eröffnet.
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Nach Tucumcari geht es wieder auf die Frontage Road direkt neben der Interstate. Auch hier merkt man schnell, dass man in einem anderen Bundesstaat ist: die Strecke ist oft holperig und sandig. Nach einem Schild vor eine Senke wo "Dip" draufstand musste ich kurz anhalten. Was von weitem wie ein paar Meter Sand aussah, entpuppte sich als eine rote Wasserlache. Nach kurzem Überlegen beschloß ich durchzufahren, so ein paar Zentimeter Wasser können doch einen echten Route 66-Biker nicht stoppen! Die vermuteten paar Zentimeter entpuppten sich jedoch als ca. 30 cm und als in der Mitte der Motor zu husten begann, habe ich mich schon mal auf ein Bad im "Dip" eingestellt. Irgendwie schaffte ich es dann doch ans andere Ufer, Jeans und Turnschuhe waren jedoch komplett nass. Bei fast 40 Grad ist das aber nicht so tragisch, bis zum nächsten Tankstopp war ich wieder trocken, lediglich die Harley hatte noch rote Krusten an der Karosserie.
Generell sind die Ausfahrten der Interstate in New Mexico dünner gesät, man muss schon dafür sorgen, dass immer genügend Sprit im Tank ist. Die Beschilderung ist jedoch ok, selbst vor "Dead Ends" wird gewarnt.
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In Santa Rosa scheint Joseph's Restaurant recht gut zu laufen, auch das Court House (Gerichtsgebäude) zeugt von großer Tradition.
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Gegen 18.30 Uhr hatte ich dann Santa Fé erreicht. Das Stadtbild unterscheidet sich deutlich von den bisherigen größeren amerikanischen Städten. Die charakteristische Adobe-Bauweise, auffallend viele "Art Shops" mit Kunstprodukten, keine einziges Hochhaus, eine schöne Plaza im Zentrum wo jeden Tag kostenlose Live-Musik angeboten wird - die Einwohner und die Touristen nehmen dieses Angebot dankend an. Der Name Santa Fé stammt vom heiligen Franz von Asissi, dem auch eine große Kirche (oder eine kleine Kathedrale?) gewidmet ist.
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![]() | ![]() | ![]() | Ach ja, morgen vor der Abfahrt muss ich noch kurz auf der Polizeiwache vorbei und meinen Strafzettel bezahlen, den ich für Falschparken bekommen habe. Aber die 27$ waren es wert... |
| Übernachtung: | Bewertung: |
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