Tipps für die Reise
FlügeIm Internet ist alles billliger! Das Ende vom Lied war dann, dass mir mein Reisebüro um die Ecke innerhalb von 24 Std. zwei Flüge angeboten hat, welche beide zusammen auf knapp 700,-- Euro kamen. 50% gespart, das ist auf jeden Fall ein Link wert! Auch bei meinen späteren Flügen konnte mir das Reisebüro stets einen günstigeren Flug besorgen... |
ReisepassFür die Einreise in die USA ist ein Reisepass notwendig. Die Gültigkeit des Passes darf nicht vor Beendigung der Reise ablaufen! Nachdem ich 2009 festgestellt hatte, dass mein Reisepass abgelaufen war, galt es natürlich diesen schnell zu verlängern bzw. einen Neuen ausstellen zu lassen (biometrisch). Bei dieser Prozedur konnte ich mich auch schon mal beim Abgeben meiner Fingerabdrücke üben. |
Online-RegistrierungOnline-Registrierung ist Pflicht Vor dem Abflug erst ins Internet: Vom 12. Januar 2009 an müssen sich USA-Reisende aus Deutschland online bei den US-Behörden anmelden. Diese Anmeldung muss nach der Buchung und bis spätestens 3 Tage vor der Abreise gemacht werden. Grünes Formular bald Vergangenheit ESTA steht für "Electronic System for Travel Authorization".Das grüne Formular gehört dennoch nicht endgültig der Vergangenheit an. Bis sich die Fluggesellschaften auf das neue System eingestellt haben, müssen übergangsweise das ESTA-Verfahren und die Papiervariante genutzt werden, sagte Johnson. Wie lange diese Übergangsphase dauere, sei noch nicht abzusehen. ESTA ermögliche es jedoch, die grundsätzliche Genehmigung bereits vor Reiseantritt einzuholen statt wie bisher erst bei der Einreise in die USA. Das Ausfüllen dauere nur wenige Minuten, betonte die Generalkonsulin. In mehr als 99,5 Prozent der Fälle werde die Reisegenehmigung binnen weniger Sekunden erteilt. Wer online keine Einreisegenehmigung erhalte, müsse sich in einer Visaabteilung der US-Konsulate in Berlin, Frankfurt oder München um ein Visum bemühen. Sofern ein maschinenlesbarer Reisepass vorliegt, kann ESTA auch problemlos von anderen Personen ausgefüllt werden, beispielsweise von einem Familienmitglied oder vom Reisebüro. Na das wird ja lustig, wie lange geht denn die Übergangszeit? Vermutlich werde ich mich online anmelden UND das komische Formular im Flugzeug ausfüllen müssen. Aber dann wird es wenigstens nicht langweilig... Nachtrag: Die Online-Anmeldung ist 12 Monate gültig, d.h. wer innerhalb eines Jahres nochmals in die USA reist, kann sich auf die damalige Anmeldung berufen und muss nicht doppelt bezahlen. Hinweis zur korrekten Angabe der Seriennummer des deutschen Reisepasses beim elektronischen ESTA-Formular: Einzelne ESTA-Nutzer haben anstelle der Ziffer „0“ (Null) den Buchstaben „O“ angegeben. Dies kann zu Problemen bei der Einreise führen. Bitte beachten, dass der Buchstabe „O“ für die Seriennummer der deutschen Reisepässe nicht verwendet wird! |
Passkontrolle und ZollabfertigungNach der Landung auf dem ersten US-Flughafen geht es je nach Flughafen zuerst zur Gepäckabholung. Danach gehen Sie zum Einreise-Schalter, wo die Passkontrolle stattfindet. In der Regel werden Sie nach Zweck und Länge der Reise befragt, man nimmt einen Fingerabdruck und macht ein digitales Foto. Vermeiden Sie den Beamten in irgendeiner Weise zu provozieren, denn er ist befugt, Ihnen ohne Angabe von Gründen die Einreise zu verweigern! Nicht bezahlte Strafen (dazu gehören auch nicht bezahlte Strafzettel) aus früheren Aufenthalten in den USA werden gespeichert und können ebenfalls an der Passkontrolle zu einem Einreiseverbot führen - man wird tatsächlich in das nächste Flugzeug zurück in die Heimat gesetzt und der Urlaub ist dann recht schnell vorbei! Deutsche Staatsangehörige, die in Irak, Iran, Kuba, Libyen, Nordkorea, Sudan, Syrien, Afghanistan oder Pakistan wohnen oder dort geboren sind, müssen bei den Einreise in die USA mit verstärkten Kontrollen rechnen. Nachdem Sie die Einreisebeamten (Immigration) und das Gepäckband hinter sich gelassen haben, steht zwischen Ihnen und Amerika nur noch der Zoll. Wenn Sie durch den Zoll gehen, geben Sie das bereits im Flugzeug ausgefüllte Zollformular ab und werden entweder ohne weitere Kontrolle durchgelassen oder man schaut sich Ihr Gepäck genauer an. Hinsichtlich der Einfuhr gibt es einiges zu beachten: Sie dürfen keine landwirtschaftlichen Produkte wie Keime, Pflanzen, Saat oder Obst im Gepäck haben haben. Verboten ist auch die Einfuhr von frischem, getrocknetem, in Dosen eingemachtem Fleisch und Fleischprodukten durch Touristen aus praktisch allen Ländern. Auch wenn Fleisch zur Zubereitung eines Produkts verwendet wird, ist dieses verboten. Bäckereiprodukte und haltbar gemachter Käse sind erlaubt. Landwirtschaftliche Produkte sind wegen Seucheneinschleppungs-Gefahr ebenfalls ausnahmslos verboten. Lassen Sie fragwürdige Lebensmittel (z. B. Butterbrote) bitte unbedingt im Flugzeug. Versuchen Sie bitte nicht, diese Vorschriften zu umgehen. Auf dem Flughafengelände sind Hunde mit ausgesprochen feiner Nase unterwegs. Zollfrei Sie dürfen pro Person einführen:
Medikamente Betäubungsmittel und gefährliche Medikamente dürfen nicht eingeführt werden und werden beschlagnahmt. Ein Reisender, der Medikamente benötigt, die abhängig machende Stoffe oder Betäubungsmittel enthalten (z. B. Hustenmedizin, harntreibende Mittel, Herzmittel, Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Antidepressiva, Aufputschmittel usw.) sollte
[Quelle: Amerikanische Botschaft] Weitere Information finden Sie auf der Website des U.S. Customs & Border Protection und der FDA. Bei einem Motorradtrip nehme ich an, dass in der Regel keine einfuhrpflichtige Waren mitgeführt werden. In der Regel kommt man mit mehr Sachen zurück nach Hause als man mitbringt. Sollten Sie jedoch beabsichtigen, eine Harley in den Staaten zu erwerben, und möchten diese bar bezahlen, dann ist zu beachten, dass Geldbeträge über 10.000 $, die in den USA verbleiben, angemeldet werden müssen! |
MotorradIrgendwann habe ich mich von meinem Traum verabschiedet, dass mir die Fa. Harley-Davidson kostenlos 3½ Wochen ein Bike "überlässt" - wäre ja auch zu schön um wahr zu sein... Also wieder ins Internet und kräftig recheriert: Der größte (und zuverlässigste) "Platzhirsch" für Motorradvermietungen ist zweifellos die Fa. EAGLERIDER. Verschiedenen Reiseberichten zufolge gibt es bei diesem Vermieter so gut wie keine Probleme - weder bei der Abholung, unterwegs bei evtl. Pannen noch bei der Abgabe. Welches Modell? Softail Heritage und Fat Boy sehen zwar klasse aus, das optimale Bike für so einen langen Trip sind jedoch meiner Meinung nach die Road King, Road Glide oder für die Reise zu zweit die Electra Glide - für mich zumindest. Abschließbare Satteltaschen und eine Gasgriff-Feststelltaste - als Rechtshänder super zum Fotografieren während der Fahrt - sind eben unschlagbare Argumente... Satte 3.825 $ -beim derzeitigen Wechselkurs sind das rund 2.700 € - inklusive unbegrenzter km-Leistung, Versicherung und one-way-Rücktransportgebühr für 24 Tage Miete verlangt Eaglerider auf seiner Internetseite - das muss doch auch etwas günstiger gehen! Danke auch an den Reiseveranstalter, der mir fast dasselbe Angebot nach dem Studium dieser Seiten gemacht hat (die Adresse ist unter "Weblinks" zu finden). |
KartenmaterialWenn man den halben nordamerikanischen Kontinent ohne Navigationsgerät durchqueren will, ist es natürlich notwenig, dass genügend Kartenmaterial dabei ist. Der ADAC mit seinem Partnerverband AAA in Amerika ist dabei eine empfehlenswerte Adresse. Als Mitglied kann man online seine Reiseroute eingeben und 3 Tage später kommt ein Päckchen mit genau den Strassenkarten per Post, die für die Tour notwendig sind, Einschließlich allgemeine Tipps und Adressen für die USA. Der Preis? Ist im Jahresbeitrag enthalten... Ein guter Tipp ist noch die Straßenkarte von Harley Davidson für die "Historic Route 66" aus der Kartenserie "Great Roads" - sie hierzulande ist allerdings relativ schwierig zu bekommen. Ich ergatterte über Amazon eine leicht gebrauchte Karte aus England. Auch ein "Route 66"-Plugin für manche Navigeräte wird mittlerweile angeboten, dort ist jedoch jede Ruine angegeben, man benötigt für die Reise dann deutlich mehr Zeit. |
GepäckReisen auf dem Motorrad erfordern wegen Platzmangel eine Reduzierung des Reisegepäcks auf das Notwendigste. So darf der Kosmetikkoffer bei Frauen ruhig zuhause bleiben bzw. sollte auf ein Minimum reduziert werden. Motorradspezifische Kleidung: Für diejenige, die Wert auf eine sichere Schutzbekleidung legen, ist natürlich der eigene Helm, Lederbekleidung mit Protektoren und feste Stiefel Pflicht. Die meisten Tourenfahrer in USA verzichten allerdings bei der Fahrt (im Sommer meistens über 30ºC) auf die schwere Lederbekleidung und fahren in T-Shirt, Jeans und Turnschuhen. Ein Gesetz dafür gibt es nicht und jeder muss das für sich selbst entscheiden. Ich verwende bisher immer die "Zwiebeltechnik", d.h. morgens wenn es noch frisch ist, fahre ich mit T-Shirt, darüber ein Langarm-(Sweat)-Shirt und evtl. obendrauf noch eine Softshell-Jacke oder leichte Lederjacke los. Während des Tages entledige ich mich dann Stück für Stück von den wärmeren und dickeren Schichten. Unten herum Jeans und feste Halbschuhe.
Sonstige Kleidung: Auch hier gilt: so wenig wie möglich. Unterwäsche, Socken, T-Shirt, Jeans etc. kosten in den USA weniger als die Hälfte wie bei uns. Ich selbst habe des Öfteren meine Unterwäsche im Abfallkorb des Motels zurückgelassen und mir bei Bedarf in einem Walmart etc. einer Dreierpack für 5 $ geholt. Zum Fahren tagsüber wird das T-Shirt oder die Hose sowieso kaum gewechselt. Und T-Shirts als Souvenir werden sowieso laufend gekauft, diese können ja dann auch gleich getragen werden. Meine Ausrüstung für einen zweiwöchigen "Route 66"-Trip sieht folgendermaßen aus:
Außerdem noch eine komplette Fotoausrüstung mit Stativ, welche schon einen halben Koffer beansprucht, Handy, Netbook, Kartenmaterial und entsprechende Ladegeräte. Apropos Ladegeräte: Elektrogeräte neueren Baujahrs laufen problemlos auch auf 110 V in den Staaten (die Ladezeiten sind etwas länger), jedoch sollte ein
nicht vergessen werden (erhältlich in jedem Elektrogeschäft). |
Einfuhr in der BRD nach der ReiseWenn man auf seiner Reise etwas gekauft hat, und das ist normalerweise immer der Fall, dann geht es im Heimatflughafen ggf. durch den roten Ausgang. Auf alle Waren, die die Freigrenze überschreiten ist bekanntermaßen eine Einfuhrabgabe (landläufig "Zoll" genannt) fällig. Die Benutzung des grünen Ausganges (zollfreie Mitbringsel mit geringem Wert) heißt nicht, dass man ohne Kontrolle durchkommt. Also Poker-Face aufsetzen und dann durch. Viel Glück! Achtung: Beispiel: Kaufen sie eine Uhr, die im Allgemeinen immer um die 200 Euro kostet, zu einem Schnäppchenpreis von 100 Euro, und Sie können den Preis nicht belegen, werden die Zöllner den Preis von 200 Euro für die Berechnung der Einfuhrabgabe heranziehen Abgabenfreie Einfuhr von Reisemitbringseln Unter folgenden Voraussetzungen können Reisende Waren abgabenfrei aus einem Nicht-EG-Mitgliedstaat (Drittland) nach Deutschland einführen. Bei der Einreise über einen anderen Mitgliedstaat sind die gegebenenfalls für diesen Mitgliedstaat geltenden besonderen einzelstaatlichen Vorschriften zu beachten: 1. Der Reisende führt die betreffenden Waren mit sich 2. Die Waren sind für den persönlichen Ge- oder Verbrauch bestimmt Sind diese beiden Bedingungen erfüllt, so gelten die folgenden Mengen- und Wertgrenzen: 1. Tabakwaren, wenn der Einführer mindestens 17 Jahre alt ist:
2. Alkohol und alkoholhaltige Getränke, wenn der Einführer mindestens 17 Jahre alt ist:
3. Arzneimittel
4. Kraftstoffe
5. andere Waren (z.B. Textilien)
[Quelle: www.zoll.de] |
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