Route66 - ROADBOOK

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Start - Route 66 - ROADBOOK - Arizona (AZ)

Die Route 66 in Arizona

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Der Bundesstaat Arizona (AZ)

Landkarte von Arizona (AZ)Arizona (aus dem Spanischen 'árida+zona' für 'wüstenhaftes Gebiet') trägt den Beinamen "Grand Canyon State". Seine Hauptstadt ist Phoenix.
Der Colorado River und der von ihm gebildete Grand Canyon trennt im Nordwesten den "Arizona Strip" vom Rest des Bundesstaates. Er bildet auch fast die gesamte Westgrenze Arizonas zu Nevada und Kalifornien. Im Süden bildet Mexico die Staats- und Landesgrenze.

Auch ohne Grand Canyon kann Arizona mit seinen traumhaften Landschaften und verschiedenen Nationalparks durchaus sehen lassen. Der Staat ist berühmt für seine vielen Wüstenlandschaften und Canyons.

Es herrscht ein trockenes Wüsten- und Halbwüstenklima, im Norden eher Steppenklima. Das führt dazu, dass es je nach Höhenlage relativ milde Winter und heiße Sommer gibt. Wegen der Nähe zu den Rocky Mountains gibt es meist große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Die durchschnittlichen Niederschlagsmengen liegen etwa zwischen 100 und 500 mm pro Jahr, wobei der meiste Regen in der Zeit von Juli bis November fällt. Darüber hinaus gehört die Stadt Yuma mit rund 4000 Sonnenstunden jährlich zu den sonnigsten Orten der Welt. Andererseits ist die auf rund 2135 Metern gelegene Stadt Flagstaff im Norden des Staates einer der wichtigsten Wintersportorte der USA.

Bevölkerung: Die häufigsten Abstammungen der Bevölkerung Arizonas sind mexikanisch (21%), deutsch, britisch, irisch und indianisch.

keine Helmpflicht ab 21 JahreKeine Helmpflicht für Motorradfahrer über 21 Jahre in Arizona

Länge der Route 66 in Arizona: 388 Meilen (624 km).

Arizona stellt zweifellos den schönsten Teil der Route 66. Nicht nur weil die historische Strecke hier oft eigene Wege geht und nicht dauernd neben der Interstate herläuft, sondern weil sich die Orte entlang der Strecke ganz und gar der Route 66 verschrieben haben. Überall am Straßenrand Tafeln und Schilder und schön restaurierte und herausgeputzte Gebäude. Es ist deutlich merkbar, dass die Initative, die Route 66 als historisch anzuerkennen und "wiederzubeleben", von den Bewohnern in diesem Bundesstaat ausging.

RoadbookNach der Grenze wird nach 0,5 mi. bei Exit-359 auf die südliche Frontage Road gewechselt.

»Yellowhorse Trading Post
Kurz vor Lupton hat sich Häuptling Yellow Horse in einer Felsnische niedergelassen und verkauft dort handgemachte Messer und indianischen Schmuck.
Sidetrip:
Window Rock
Die Stadt zu Füßen einer interessanten Felsformation ist die Hauptstadt der Navajo-Nation-Reservation. Am Fuß des Felsens ist ein Kriegerdenkmal angebracht. Sogenannte Code-Talker waren im 2. Weltkrieg berühmte Navajos, die Dokumente verschlüsselten.

Vor Lupton (Window Rock ist angeschrieben) ca. 26 mi. nach Norden.

Mehr Infos und Bilder auf "Meine Tour 2009"

RoadbookDer nächste Ort heißt Lupton. Für eine bequemeres Fortkommen von Exit-354 bis Exit-348 (Houck) auf die IS-40 wechseln, danach auf der nördlichen Frontage Road weiter, welche in die Querino Dirt Rd. übergeht. Vorbei an der Ruinen der ehemaligen "Old Querino Trading Post".

»Querino Canyon
Der Canyon wird auf einer alten Stahlbrücke überquert. Die Strecke führt dann noch ein paar Meilen weiter über eine staubige Schotterpiste bis sie wieder eine asphaltierte Straße erreicht.

RoadbookBei Exit-341 (Cedar Point) auf der IS-40 eine Etappe bis zur nächsten Ausfahrt (Exit-339 - Sanders) weiterfahren. Weiter auf der nördlichen Frontage Road (McCarroll Rd.), später bei Chambers auch CR-7060 benannt. Bei Exit-333 wieder auf die Interstate bis zum Exit-311 (Petrified Forest National Park).

Petrified Forest

In diesem Gebiet liegen ausgedehnte Fundstätten von verkieseltem Holz, daher der Name „Versteinerter Wald“.
1906 wurde ein Teil der Fundstätten als National Monument unter Schutz gestellt, 1932 kam ein Teil des Painted Deserts dazu, das Schutzgebiet umfasst seitdem eine Fläche rund 378 km². Vom nördlichen Parkeingang führt die Straße am Rand der "Painted Desert" (Bemalte Wüste) entlang. Einige Aussichtspunkte des 28 mi. langen "drive" bieten einen schönen Blick über das Hochland.

Später wird die Interstate überquert und es geht zum eigentlichen Petrified Forest auf die Südseite.

Der "Newspaper Rock" auf der zeigt einfache Zeichen und Figuren aus der Steinzeit

Painted Desert

Das Painted Desert ist ein Wüstengebiet auf dem Colorado-Plateau im US-Bundesstaat Arizona. Die vielfältigen Farben – vorwiegend Rot- und Gelbtöne, aber auch weiße und dunkle Schichten sind zugegen – veranlassten bereits um 1540 die ersten spanischen Entdecker, das Gebiet als "El Desierto Pintado" zu bezeichnen. Hervorgerufen werden diese Schichten durch die Zusammensetzung von Konglomeraten, Sandsteinen, Tonschiefern, Schluffsteinen, Lehmen und vulkanischen Aschen.
Der Südwestteil der Navajo Indian Reservation gehört zur Painted Desert ebenso wie der Nordteil des Petrified-Forest-Nationalparks.

RoadbookDen Nationalpark auf der Südseite verlassen. Achtung: Stichprobenartig werden Fahrzeuge auf mitgenomme Versteinerungen durchsucht, was strengstens verboten ist. Auf der AZ-180 weiter nach Holbrook.

Holbrook

Der Ort steht ganz im Zeichen von versteinertem Holz aus dem benachbarten Nationalpark. Über dieser kleinen Stadt mit 5.000 Einwohnern explodierte 1912 ein Meteorit.
»Rainbow Rock Shop
Hier wird versteinertes Holz aus dem Petrified Forest verkauft. Dino-Replikas verweisen auf die frühgeschichtliche Vergangenheit dieser Gegend
101 Navajo Blvd
»Route 66 - Mural
Auf dem Weg zum "Wig Wam Hotel" kommt man an einer Steinmauer vorbei, auf der die längste Karte der Route 66 aufgemalt ist.
609 W. Hopi Drive
»Wig Wam Motel
"Sleep in a Wigwam": Übernachten wie früher die Indianer - nur deutlich komfortabler! So wirbt das schon berühmte "Wig Wam Motel" um seine Kunden. 1988 wurde das Motel komplett renoviert.

Das "Schwester"-Motel steht übrigens in San Bernhardino bei Los Angeles.

RoadbookNach Holbrook bei Exit-285 wieder auf die IS-40. Bei Exit-280 befindet sich die "Geronimo Trading Post".

»Geronimo Trading Post
Diese Trading Post wirbt ausser mit Schmuck und indianischen Utensilien mit dem "weltgrößten versteinerten Baum".

RoadbookWeiter auf der IS-40 bis Exit-277 und auf die Main St. (BL-40). Auf der südlichen Frontage weiter, nach 3 mi. ein Ladengeschäft in Form eines Tipis, etwas weiter eine ehemalige Trading Post ("Ella's Frontier"). Bei Exit-269 (nach Joseph City) befindet sich die "Jackrabbit Trading Post".

»Jackrabitt Trading Post
Die nächste Trading Post: Nach Dinos und Indianer buhlt hier die "Jackrabbit Trading Post" um Ihre Gäste. Man kann wahrlich nicht behaupten, dass es den Amerikanern an Phantasie fehlt...

RoadbookAuf der IS-40 weiter bis Winslow (Exit-257).

PlatzhalterSidetrip:
Homolovi Ruins State Park
Der Homolovi Ruins State Park ist hauptsächlich ein Erhaltungsreservat von archäologischen Stätten der Anasazi (Pueblo-Indianer oder auch Hopi, die hier bereits zwischen 1200 und 1400 sehr verbreitet waren).

Nach der Abfahrt die AZ-87 1,5 mi. nach Norden zur Einfahrt in den Park.

Winslow

Winslow hat etwa 10.000 Einwohner und ist u.a. durch den Song "Take it Easy" der Country-Rock Gruppe "The Eagles" bekannt geworden:
"Standing on a corner in Winslow, Arizona, such a fine sight to see, it's a girl my Lord in a flatbed Ford slowing down to take a look at me...".
Also zum einen waren die Eagles nie in Winslow und zum anderen reicht es heute wohl schon ein Schild aufzuhängen bzw. eine Statue aufzustellen (Ecke 2nd St./Kinsley Ave.) um ein "historischer" Ort zu sein.

RoadbookNach Winslow bei Exit-252 wieder auf die IS-40, vorbei an der "Leupp Corner Trading Post" an der nördlichen Frontage Road und auf Höhe Meteor City die gleichnamige Trading Post auf der Südseite. Die IS-40 bei Exit-233 verlassen.

Meteor City

Man kaufe einen Bauplatz in der Näher des Meteor Craters, baue ein Gebäude in der Form einer Halbkugel mit Restaurant und Souvenir-Shop darauf, male einen Bauzaun an und schreibe darauf: "world's longest map of Route 66" - und schon wird man als Attraktion geführt und bekommt sogar eine eigene Autobahnausfahrt...

RoadbookWeiter auf der alten Route 66 südlich neben der IS-40


Sidetrip:
Barringer Krater (Meteor Crater)

Die Siedler des amerikanischen Westens fanden in der Einöde des Colorado Plateau einen großen Krater vor. Einige Geologen vermuteten zunächst, dass es sich um einen Vulkankrater handelt, aber 1905 schlug der Bergbauingenieur Barringer den Einschlag eines großen Eisenmeteoriten als Erklärung vor. Spätere Forschungsarbeiten bestätigten diese Vermutung. Der Einschlag des Meteoriten fand vor ungefähr 50.000 Jahren statt. Gegenwärtig misst der Krater etwa 1,5 Kilometer im Durchmesser und ist etwa 170 Meter tief. Der Meteorit hatte einen Durchmesser von 50 Metern, wog 300.000 Tonnen und schlug mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 40.000 km/h ein. In einem Umkreis von vier Kilometern wurde alles Leben ausgelöscht, der entstandene Feuerball breitete sich auf 10 Kilometer aus.

Bei Exit-233 6 Meilen nach Süden.

Mehr Infos und Bilder auf "Meine Tour 2009"

 

RoadbookWeiter auf der alten Route 66 südlich neben der IS-40

»Two Guns
Bei Exit-230 befindet sich die Ghost Town "Two Guns", eine ehemalige Tankstelle und Ratsstätte, bekannt durch die mit Cowboyfiguren bemalten Benzinkessel.
Sidetrip:
Canyon Diablo

An der "Two Guns-Trading Post" (Exit-230) kann man wir für einen kurzen Abstecher die Route 66 verlassen um 2½ mi. nach Norden in den Canyon Diablo zu fahren. Dort findet man eine schöne alte Eisenbahnbrücke.

Bei Exit-230 abfahren und die Straße nach Norden bis zum Canyon Diablo nehmen.

RoadbookWeiter auf der IS-40 bis zum Exit-219.

»Twin Arrows
Szene aus dem Film "Forrest Gump": Forrest fällt in den Dreck und erfindet so zufällig das "Smiley"-T-Shirt. Die Szene spielt sich vor einer Tankstelle ab, im Hintergrund stecken 2 überdimensionale Indianerpfeile schräg im Boden - die "Twin Arrows" Trading Post. Manche behaupten, sie stecken im gleichen Winkel im Boden wie die Autos der "Cadillac-Ranch" bei Amarillo.
Leider war dieses ehemalige Schmuckstück einige Zeit geschlossen und ziemlich verfallen, auch die Pfeile waren nicht mehr gut erhalten. Auf Initiative der "National Historic Route 66 Federation" wurde Twin Arrows Ende 2009 komplett restauriert.

Twin Arrows 2010
Twin Arrows 2009
Zustand 2001

RoadbookWeiter auf der IS-40 bis zum Exit-211 (Winona)

Winona

Ein bisschen geschummelt wurde von Bobby Troup in seinem bekannten Song bei der Nennung von Winona. Winona war damals eine kleine, etwas abgelegene Siedlung östlich von Flagstaff. Aber Troup brauchte noch einen Reim auf "...Flagstaff, Arizona..." und so hieß es dann augenzwinkernd: "...don’t forget Winona".

RoadbookAuf der Camp Townsend-Winona Rd. (CR-394) ca. 10 mi. nach Westen bis zurKreuzung mit der US-89. Links abbiegen und auf der Santa Fe Ave./BL-40/US-180/US-66/US-89 nach Flagstaff.

Flagstaff

Die Stadt mit rund 60.000 Einwohnern wird oft auch als "Tor zum Grand Canyon" bezeichnet, liegt 2.000 m hoch und ist ein beliebter Wintersportort und Ziel vieler Höhentrainingslager.

Der Legende nach bekam Flagstaff seinen Namen, als Siedler, die nach Westen reisten, hier angehalten haben, um den Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten zu feiern. Da die Siedler einen Mast benötigten um die amerikanische Flagge zu hissen, köpften sie einen Baum und befestigten daran die Flagge. Der Name Flagstaff wurde auf Grund des ehemaligen Flaggenmastes gewählt.

[Route  66]»Weatherford Hotel
Ein Essen im ältesten Hotel der Stadt sollte man sich auf jeden Fall genehmigen.
Im historischen Stadtzentrum.
[Route  66]»Monte Vista
Das nostalgische, 1927 erbaute Hotel "Monte Vista", liegt direkt im historischen Zentrum von Flagstaff. Hier haben u.a. schon Clark Gable, Teddy Roosevelt, Spencer Tracy, Gary Cooper, John Wayne, Humphrey Bogart übernachtet, um nur einige zu nennen. Die Zimmer sind auch heute noch originalgetreu und mit viel Charme eingerichtet.
Im historischen Stadtzentrum.
[Route  66][Route  66]»Museum Club
Der Nightlife-Tipp: Der "Museum Club" mit Live Band kostet 10$ Eintritt. Aber nicht den Ausweis vergessen! Auch wenn man 30 ist lassen die einen sonst nicht rein... Ist man erst 'mal drin, gibt's Livemusik vom Feinsten, Squaredance, Country u.v.m. Und das alles im typischen Western-Style.
E Santa Fe Ave

[Route 66]Abstecher:
Sunset Crater
Der Sunset Crater ist ein kleiner Vulkan (Höhe: 2,451 m) vom Typ eines Aschekegels ca. 10 mi. nördlich von Flagstaff. Der Berg liegt auf dem Colorado Plateau und verdankt seine Entstehung vermutlich demselben Hotspot wie die nahe gelegenen San Francisco Peaks, weist aber eine andere Vulkanform auf. Der Sunset Crater brach erstmals im Jahr 1064 oder 1065 aus, die letzte Haupteruption trat 1090 auf und erhöhte den Vulkan auf ungefähr 300 Meter über der Umgebung. Seit 1930 ist der Vulkan der Kern des Sunset Crater Volcano National Monuments, einem Naturschutzgebiet vom Typ eines National Monuments. Der Berg selbst darf seit Mitte der 1980er Jahre nicht mehr betreten werden, weil seine empfindliche Struktur und die Vegetation durch Trittschäden beeinträchtigt wurden.
In den Lavaströmen des Gebiets liegen auch mehrere Lavaröhren. Höhlen, die durch schnellfließende Lava entstanden sind. Mehrere sind begehbar, in die sogenannten Ice cave können Besucher, die Taschenlampen und ausreichende Bekleidung dabei haben, rund 70 m vordringen und unter der Wüste Arizonas ganzjährig Eis finden.
[Route 66]Abstecher:
Walnut Canyon
Das Walnut Canyon National Monument liegt etwa 15 km südöstlich von Flagstaff an der I-40 auf einer Höhe von 1932 m (Canyonboden) bis 2039 m (Canyonrand). Der Canyon beherbergt eine einzigartige Ansammlung von in den Hang gearbeiteten Felsenbehausungen. Der Bau von Felsenbehausungen und damit die Besiedlung des Canyons begann um das Jahr 1100, als das Volk der Anasazi vermutlich durch veränderte klimatische Bedingungen und eine Bevölkerungszunahme im Südwesten zu einer Umstellung ihrer Lebens- und Ackerbaugewohnheiten gezwungen wurde. Schon etwa 100 Jahre später migrierten sie weiter südwestlich was vermutlich zu einer Assimilation in die Hopi-Kultur führte.
Ein 1,4 km langer Rundweg führt etwa 60 m in den Canyon herab, vorbei an 25 Felsenbehausungen.
[Route  66][Route  66]Sidetrip:
Monument Valley (UTAH)
Auf den Spuren von John Wayne! Die einzigartige Landschaft und die "Butts" waren oft Hintergründe von bekannten Westernfilmen.

Entfernung von Flagstaff ca. 175 Meilen

Von Flagstaff auf der US-89 nach Norden, dann die US-160 über Tuba City nach Kayenta. Dort auf die US-163 in das Tal hinein.

Mehr Infos und Bilder auf "Meine Tour 2009"


[Route  66][Route  66]Sidetrip:
Mexican Hat (UTAH)
Gerade einmal 20 Meilen nördlich vom Monument Valley findet man eine einzigartige Steinformation sowie den Goosenecks State Park.

Weiter auf der US-163 nach Norden

Mehr Infos und Bilder auf "Meine Tour 2009"


[Route  66][Route  66]Sidetrip:
Page (AZ)
Das beliebte Ausflugsstädtchen am Lake Powell bietet ausser dem Glen Staudamm und Bademöglichkeiten den einzigartigen Antelope-Canyon (nur in den Sommermonaten begehbar!) sowie den "Horseshoe Bend" mit Blick auf den Colorado River.

Entfernung von Flagstaff ca. 135 Meilen

Von Flagstaff auf der US-89 nach Norden bis nach Page.

Mehr Infos und Bilder auf "Meine Tour 2009"

RoadbookDurch Flagstaff auf der Historic Route 66. Ab Exit-191 die IS-40 benutzen bis Bellemont (Exit-185).

Bellemont

[Route 66] »Pine Breeze Inn
An der südlichen Frontage Road, etwa 1 Meile nach dem Harley-Davidson Shop, kommt man am Pine Breeze Inn vorbei, das als Kulisse im Film "Easy Rider" diente.
[Route 66] »Roadhouse Bar and Grill
Ein Steinwurf weit weg vom Pine Breeze Inn befindet sich das Roadhouse, gespickt mit Harley Davidson- und Route 66-Erinnerungsstücken. Die Bar ist ein beliebter Biker-Treffpunkt
RoadbookWeiter auf der südlichen Frontage Road, den "Pre 1941"-Schilder folgen und nach einiger Zeit auf die nördliche Seite (Brannig Park Rd) der IS-40 wechseln. Links kommt der Fortynine Hill. Es wird behauptet, dies sei der höchste Punkt der alten Route 66 gewesen (7.320 ft = 2.231 m). Der nächste Ort ist Parks. Weiter auf der Parks Rd, die in die Old Route 66 übergeht, an einem See vorbei und die IS-40 mittels der Garland Prairie Rd kreuzen. Rechts auf den Mountain Man Trail abbiegen bis zur Kreuzung mit der AZ-64. Auf dieser Strasse erreicht man Williams.

Williams

[Route  66]Williams hat rund 3.000 Einwohner und besitzt viele Gaststätten und Motels sowie 2 Bahnhöfe.
Vom Amtrak-Bahnhof Williams Junction aus fährt der transkontinentale Fernverkehrszug "Southwest Chief" täglich in Richtung Los Angeles und Flagstaff-Albuquerque-Kansas City-Chicago.
Der Bahnhof Williams im Ortszentrum ist Ausgangspunkt der bei Touristen beliebten ganzjährig verkehrenden Grand Canyon Railway zum Südrand des Grand Canyons. Im Sommer werden auch dampflokbespannte Zusatzzüge eingesetzt.

»Cruiser's Café
Im Cruiser's Café mit dem Hot Rod auf dem Dach und den herrlichen Wandgemälden kann man sich morgens mit einem üppigen Frühstück stärken, mittags einen Kaffee trinken und/oder abends gemütlich den "Loop" betrachten.Auch sonst bietet Williams viele Anlaufpunkte für die Routiers, sogar ein "Route 66 Loop" ist vorhanden.

Sidetrip:
Grand Canyon (AZ)
Das "größte Loch der Erde" ist von Williams aus gerade 'mal 60 Meilen entfernt, eine gute Gelegenheit also, hier einen Tag länger zu bleiben und einen Abstecher dorthin zu machen.

Von Williams auf der US-180 nach Norden.

Mehr Infos und Bilder auf "Meine Tour 2009"

[Route  66][Route  66]Sidetrip:
Grand Canyon (AZ)
Das "größte Loch der Erde" ist von Williams aus gerade 'mal 60 Meilen entfernt, eine gute Gelegenheit also, hier einen Tag länger zu bleiben und einen Abstecher dorthin zu machen.
[Route  66]Sidetrip:
Bedrock City (AZ)
Auf halbem Weg zum/vom Grand Canyon kommt man an der Heimat von Fred und Wilma Feuerstein vorbei - ein willkommer Stopp vor allem in Begleitung von Kindern. Mehr Infos und Bilder auf "Meine Tour 2009"

Roadbook

Nach Williams bei Exit-161 auf die IS-40 bis zum Exit-157 (Wer keine staubigen Strassen fährt, bleibt auf der Interstate bis Exit-146). Entweder die Strecke 1926-32 südlich der IS oder die Strecke 1932-52 (nördlich) nehmen. Die Strecke 1926-52 geht nach ein paar Meilen in eine Privatstraße über. Auf der IS-40 bis Exit-151. Nach Norden auf der FR-6 und dann scharf links auf die FR-6e bis Exit-149. Auf der IS-40 bis Ash Fork (Exit-146).

Ash Fork

[Route  66]»DeSoto's Beauty and Barber Shop
Diese Legende der alten Route 66 und ist immer ein Stop wert, ist aber momentan (2009) geschlossen und steht zum Verkauf.
314 W Lewis Ave

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Von Exit-144 bis Exit-139 auf der IS-40 weiter. Nördlich der Interstate auf dem Old 66 Hwy weiter bis nach Seligman. Die Brücke über die Eisenbahn (Crookton Overpass) ist übrigens noch aus dem Jahr 1930!

Seligman

Als 1978 auch die ehemalige Eisenbahnstation Seligman von der IS-40 umfahren wurde, blühte dem Ort das gleiche Schicksal wie schon zuvor vielen Orten an der alten Route 66. Gäbe es nicht die Delgadillo-Brüder...
Angel und Juan Delgadillo, zwei Originale die zu Lebenszeit schon Legende sind hier an der Route 66 hier in Seligman, bei denen man unbedingt einen Stopp einlegen muss, sonst hat man die Route 66 nicht richtig befahren und das Wichtigste verpasst![Route  66][Route  66]»Angel's Barbershop & Gift Shop
Der erste Souvenirladen überhaupt an der Route 66. Angel Delgadillo ist der Gründer der "Route 66-Association" in den USA. Er brachte die Route 66 zurück ins Leben. Angel lebt seit seiner Geburt hier in Seligman an der Route 66. Er konnte ihr Aufblühen und ihren Untergang miterleben. Durch sein persönliches Engagement, das seiner Familie, und das von vielen seiner Freunde, ist hier in Seligman die Route 66 lebendiger denn je. Heute noch setzt er sich mit seiner ganzen Kraft für die Wiederbelebung der Route 66 ein.

"Die Touristen, die die Route 66 befahren, wollen die Menschen an der Strecke erleben, so wie sie sind, das alte Amerika suchen und entdecken, und in den Orten, auf den 2300 Meilen finden sie es auch."
Angel Delgadillo

"Angel's Barbershop & Gift Shop" wird heute von seiner Frau Vilma und der Tochter mit ihrem Mann geführt. "Guardian Angel" (inoffizieller Titel für den "Hüter" der Route 66) ist mittlerweile über 80 Jahre alt, geht der gelernte Friseur heute noch seinem eigentlichen Beruf nach, indem er Besuchern seines Geschäfts eine Rasur verabreicht.... Den Hauptteil des Geschäfts erledigt aber die jüngere Generation.

[Route  66]»Snow Cab Drive Inn
2 Häuser weiter befindet sich die Eisdiele, Café und Restaurant mit sehenswertem Garten von Angel's verstorbenem Bruder Juan. Das Geschäft wird heute von dessen 3 Söhnen weitergeführt.
[Route  66]»Copper Cart Diner
An der Durchgangsstraße gelegen, präsentiert sich das von aussen eher unscheinbare Restaurant mit renoviertem Innenraum in typischer amerikanischer Manier.

Eine der längsten Streckenabschnitte der Route 66, der noch intakt ist, kann man hier in West-Arizona finden. Eine 160 km lange Strecke der Route 66 geht nordwestlich von Seligman, Arizona durch die Havasupai Indianische Reservation bei Peach Springs, und geht dann nach Kingman. Diese Orte haben es geschafft, einige der Attraktionen an der alten Route 66 zu renovieren und zu erhalten.

Vor der Abfahrt in Seligman nochmals volltanken, die Tankstellen sind in nächster Zeit ziemlich rar!

RoadbookSeligman wird auf der AZ-66 verlassen in Richtung Chino, Pica, Deer Lodge, Hype Park und Grand Canyon Caverns Village.

[Route  66]»Grand Canyon Caverns (AZ)
1927 wurde ca. 25 Meilen westlich von Seligman nach einem starken Regen eine Höhle entdeckt. Es stellte sich heraus, dass es sich um ein größeres Tunnelsystem handelte, das bis zum Grand Canyon reichte. Im Inneren der Höhle wurden u.a. konservierte (mumifizierte) Tiere gefunden, die man heute gegen ein paar Dollar Eintritt bestaunen kann.

Roadbook

Weiter auf der AZ-66 an Nelson vorbei, ca. 1 Meile vor Peach Springs hat man nochmal einen tollen Blick in den Grand Canyon.


Sidetrip:
Diamond Creek Rapids - Grand Canyon (AZ)
Die Diamond Creek Rd. führt direkt zum Colorado River im Grand Canyon. Dies ist die einzige Straße überhaupt, die in den Grand Canyon hineinführt. Leider eine Schotterstraße...Entfernung ca. 21 Meilen (einfache Strecke) ab Peach Springs.

Mehr Infos und Bilder auf "Meine Tour 2009"


Roadbook

Weiter auf der AZ-66 über Truxton, Cozier, Valentine (vorbei am "The Red Schoolhouse", erbaut 1924, wurde ausschließlich von nicht-indianischen Schülern besucht. Außerdem: "Bert's Country Dancing") nach Hackberry.

Hackberry

»Hackberry General Store
Ein wahrer Geheimtipp ist der "Hackberry General Store". Entgegen der Namensgebung ist dieser General Store zwar auch ein Ladengeschäft, aber in erster Linie eines der schönsten - wenn nicht das beste - Museum über die historische Route 66. Auf den ersten Blick eher unscheinbar taucht der Store bei der Fahrt von Kingman nach Seligman vor Hackberry auf der linken Straßenseite auf. Was auf den ersten Blick wie eine alte Tankstelle aussieht und daher leicht übersehen werden kann verwandelt sich, je näher man kommt, zu einem wahren Juwel, einem Sammelsurium aller nur erdenklicher Erinnerungen an die gute alte Zeit. Schon wenn man auf die große Parkfläche vor dem Store auffährt fallen einem unzählige Antiquitäten, Sammelstücke und Raritäten aus den 1950er und 1960er Jahren ins Auge. Der Blickfang schlechthin ist eine leuchtend rote Chevrolet Corvette aus dem Jahr 1956, die tagsüber vor dem Eingang des Museums unter dem schützenden Vordach ausgestellt ist. Sie gehört den Besitzern John und Kerry Pritchard, die 1998 mit dieser Corvette die Route 66 entlang fuhren, den alten General Store sahen und ihn spontan kauften.

Roadbook

Weiter auf der AZ-66 über Antares (vorbei am "Rancero Motel"), Valle Vista nach Kingman.

Kingman

[Route  66][Route  66]Kingman liegt am östlichen Rand der Mojave-Wüste im äußeren Nordwesten Arizonas an der historischen Route 66. Die Stadt bildet zudem an der Kreuzung von Interstate 40, U.S. Highway 93 und Arizona State Route 66 einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt vor der Spielerstadt Las Vegas und Laughlin.

[Route  66]

Sidetrip:

Laughlin (Nevada)
Für diejenigen, welche Las Vegas zu weit zum "Zocken" ist: Laughlin am Colorado River ist nur wenige Meilen von Kingman entfernt. Die Stadt mit ihren knapp 8.000 Einwohnern hat nach Las Vegas und Reno die drittmeisten Casinos in Nevada. Sie wurde nach ihrem Gründer Don Laughlin, dem Besitzer des Riverside Resorts, benannt nachdem von der US Post-Behörde die Namen "Jackpot", "Riverside" und "Casino" abgelehnt wurden.

Gegenüber von Laughlin auf der anderen Seite des Colorados liegt die Stadt Bullhead City (Arizona), wo auch die meisten Casinomitarbeiter wohnen.

Mehr Infos und Bilder auf "Meine Tour 2009"
[Route  66][Route 66]Sidetrip:
Grand Canyon Skywalk
Besser als jeder Rundflug über den Grand Canyon sind ein paar Schritte auf dem gläsernen Skywalk! Leider ist die Anfahrt etwas umständlich, vor allem die letzten 20 Meilen sind geschottert. Es fahren allerdings morgens Busse zur Aussichtsplattform und nachmittags zurück.

Entfernung ca. 70 Meilen ab Kingman

Auf der US-93 Richtung Las Vegas, nach ca. 40 Meilen abbiegen und durch Dolan Springs bis kurz vor Meadview.

[Route  66]Der gigantische Staudamm bildet gleichzeitig die Grenze der Bundesstaaten Arizona und Nevada. Der Colorado River wird hier zum Lake Mead aufgestaut. Mit seinem Speicherinhalt von rund 35 Milliarden Kubikmetern ist er der größte Stausee der USA.
Die Stadt Las Vegas verdankt der Staumauer ihre heutige Bedeutung, denn nur durch das rund 50 km entfernte Bauprojekt, für das Tausende von Arbeitern benötigt wurden, wurde aus der 1905 gegründeten, kleinen Wüstensiedlung die heutige Spielermetropole. Im eigens für die Arbeiter und ihre Familien gebauten Boulder City waren Glücksspiel und Alkohol verboten, so dass es viele der Arbeiter in ihrer Freizeit in das nahe gelegene Las Vegas zog, das so innerhalb kurzer Zeit vor allem immer mehr Bars und Casinos zu bieten hatte.
Die Grenze zwischen den Bundesstaaten Arizona und Nevada verläuft genau in der Mitte der Staumauer. Dies hat zur Folge, dass die östliche Hälfte des Hoover-Staudamms in die Zeitzone der Mountain Time (UTC-7 in Arizona) fällt, die westliche Hälfte in die Zone der Pacific Time (UTC-8 in Nevada). Der Zeitunterschied von einer Stunde lässt sich an zwei Uhren, die sich an den vorderen Entnahmetürmen befinden, ablesen.

Entfernung ca. 75 Meilen ab Kingman

Auf der US-93 Richtung Las Vegas

Mehr Infos und Bilder auf "Meine Tour 2009"
[Route  66]Sidetrip:
Las Vegas (NV)
Zu Las Vegas muss man nicht mehr viel schreiben, jeder kennt die Stadt mondäner Glücksspielhotels mitten in der Wüste von Nevada. Die Hotelzimmer sind sehr günstig, an den Wochenenden jedoch, wenn die Wochenendtouristen aus dem Gebiet Los Angeles und San Francisco hier einfallen, schnellen die Zimmerpreise schon mal auf das Doppelte hoch!Entfernung ca. 110 Meilen ab Kingman

Auf der US-93 Richtung Las Vegas

Mehr Infos und Bilder auf "Meine Tour 2009"

Sidetrip:

RoadbookNeue Strecke (Past 1952)
Ab Kingman auf der IS-40 bis nach Topock. Dazu bleibt nur anzumerken: "Take the run and miss the fun!" Winken

Alte Strecke (Pre 1952):
Kingman wird auf dem Old State Hwy 66 verlassen. Kurz nach McConnico rechts auf den Oatman Hwy nach Fig Springs und Cool Springs.

Cool Springs

[Route  66][Route  66][Route  66]»Cool Springs
Der Ort besteht praktisch nur aus einer Tankstelle mit einem kleinen Route 66-Museum und einem Souvenirladen. George, der Besitzer, ist sehr stolz auf sein schön restauriertes kleines "Juwel", wo es übrigens auch das eigens hergestellte "Route 66-Beer" zu kaufen gibt.
Die wunderschön restaurierte Station (keine Tankstelle!) war übrigens einer der Drehorte für den Actionfilm "Universal Soldier" mit Dolph Lundgren und Jean-Claude Van Damme. Dabei wurde das Objekt bei einer Explosion vollständig zerstört. Seit 2005 ist das Schmuckstück wieder geöffnet.

RoadbookWeiter auf der Oatman Rd. an Ed's Camp vorbei hinauf zum Sitgreaves Pass.

[Route  66][Route  66]»Sitgreaves Pass
Für Wohnmobile und ungeübte Fahrer nicht geeignet!
Die Strecke ist eine typische Bergstraße mit großen Steigungen und Gefälle, enge Kehren mit z.T. Steinen im Kurveninneren sind zu erwarten.

Diese Strecke wurde früher gerne aufgrund des hohen Goldvorkommens in diesem Gebirgszug gewählt. Aufgrund der großen Steigungen an diesem Pass fuhren die Autos früher teilweise rückwärts den Berg hoch, damit das Benzin in den Vergaser fließen konnte. Im Zeitalter von Einspritzpumpen ist dies heute jedoch nicht mehr notwendig.

RoadbookWeiter auf der Oatman Rd., vorbei an Gold Road (wurde 1949 von den Besitzern selbst niedergebrannt. So wollten sie vermeiden Steuern zu zahlen... Die Gold Road Mine kann noch besichtigt werden) nach Oatman.

Oatman

[Route  66][Route  66]Manche bezeichnen das kleine Wildwest-Örtchen Ghost Town, er ist jedoch bewohnt und man findet hier einige Shops, Restaurant und sonstige Aktivitäten. Es lohnt sich hier ein bischen "herumzuhängen" und z.B. über die Mittagszeit einer (gespielten) Schießerei zuzuschauen.

Die Hauptattraktion sind jedoch die wilden Esel ("burros"), die hier frech und frei auf der Straße herumlaufen.

Im "Oatman Hotel" verbrachten Clark Gable und Carol Lombard 1939 ihre Flitterwochen, nachdem sie zuvor in Kingman getraut wurden.

[Route   66][Route   66]

RoadbookWeiter auf dem Oatman-Topck Hwy (CR-153/CR-10) über Old Trails, Golden Shores nach Topock.

[Route 66]»Topock Bridge
Hier sucht man vergeblich nach Häusern, Topock besteht lediglich aus einer schönen weissen Brücke über den Colorado River, die gleichzeitig den Grenzübergang nach Kalifornien darstellt.

RoadbookBei Exit-1 auf die Interstate IS-40 Richtung Los Angeles.

[Route  66]Sidetrip:
Lake Havasu City (AZ)
Nach dem Grand Canyon ist die Wüstenstadt Lake Havasu City die zweitgrößte Touristenattraktion in Arizona. In der Stadt am aufgestauten Colorado River befindet sich schließlich auch ein europäisches Juwel: Der Öl-Milliardär Robert McCulloch, Gründer der Stadt, ersteigerte 1972 für knapp 2,5 Mio.$ von der britischen Regierung die London Bridge, ließ diese Stein für Stein abtragen, nach Long Beach verschiffen und hier in seiner Stadt wieder aufbauen. 1971 wurde die Brücke wieder eingeweiht.

Der 30 mi.-Abstecher von Topock nach Süden auf der US 95 lohnt sich auf jeden Fall!

Mehr Infos und Bilder auf "Meine Tour 2009"



Bilder von:
www.national66.orgNational Historic Route 66 Collection | Wolfgang Werz | Kathy Weiser | WikipediaWikipedia - Creative Commons License

 

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