Bundesstaat Texas (TX)
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Texas ist ein Bundesstaat im zentralen Süden der Vereinigten Staaten von Amerika. Texas hat den Beinamen „Lone Star State“ (Einsamer-Stern-Staat). Hintergrund dieser Bezeichnung: Texas ist neben Vermont der einzige US-Staat, der vor seiner Zugehörigkeit zu den USA eine unabhängige Republik war.
Texas hat von allen US-Bundesstaaten nach Alaska die zweitgrößte Fläche und nach Kalifornien die zweitgrößte Bevölkerungszahl. Mit seinen 254 Countys hat Texas auch die meisten Countys der USA.
Klima und Geographie: Texas lässt sich in drei verschiedene Klimazonen unterteilen. Von der Küste im Süden aus erstreckt sich 50 bis 100 km landeinwärts ein relativ flaches Gebiet, das zum Teil sehr fruchtbar und für den Anbau von Baumwolle, Zuckerrohr und stellenweise auch Reis vorzüglich geeignet ist. Dahinter erhebt sich ein wellenförmiges hügeliges Land, welches, bis 320 km breit, den ganzen Nordosten des Staats umfasst und großteils von Prärien bedeckt ist. Der nordwestliche Teil des Staatsgebiets ist Berg- und Hochland und besteht zum Teil aus einem 1.300 m hohen wüsten Sandsteinplateau. Der Norden ist sehr fruchtbar und wird noch heute für die Viehzucht genutzt.
Abstammung: 11,5 % der Einwohner sind deutscher Abstammung und stellen damit die größte Gruppe nach den Spaniern.
Politik: Texas gilt heute in Europa als Hochburg des amerikanischen Konservatismus. Die Präsidenten George W. Bush und sein Vater George H. W. Bush machten in Texas Karriere. Sowohl in den USA als auch in Europa fällt Texas durch die rigorose Anwendung der Todesstrafe auf.
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Keine Helmpflicht für Motorradfahrer über 21 Jahre in Oklahoma
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Länge der Route 66 in Texas: 201 Meilen (324 km).
Texas wird an seinem nördlichen Teil des "Pfannenstils" quer von Ost nach West (oder umgekehrt) durchfahren.
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Auf der Old Route 66/TX-279-Loop aus Amarillo hinaus in westlicher Richtung durch Soncy bis zur Auffahrt zur IS-40 (Exit-62B). Geradeaus auf die Indian Hill Rd. (nördliche Service Road
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Shamrock
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»U-Drop Inn Der erste Ort in Texas ist Shamrock mit seinem berühmten Conoco Tower, einer ehemaligen Tankstelle mit dem legendären "U-Drop Inn". |
Abstecher: Wellington (TX) Die Fahrt 25 Meilen südlich von Shamrock lohnen sich vielleicht für den einen oder anderen. Hier steht ein "Ozark Trail Marker", einer von sieben erhaltenen Marksteinen (Obelisk), welche den Siedlern früher die historische Route nach Westen angezeigt haben. Das Ozark-Plateau oder auch "Ozark-Gebirge" ist eine Hochebene in den zentralen Vereinigten Staaten. |
Ab Shamrock die US-83 South bis nach Wellington und wieder zurück.
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Weiter auf der südlichen Service Road. Bei exit-146 die IS-40 überqueren auf die nördlichen Service Road bis McLean
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McLean
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»Phillips 66 Station Diese historische Tankstelle wurde komplett renoviert und ist heute wieder ein Schmuckstück der Route. |
| Auch hier sind sehr viele schöne Wandmalereien (Murals) zu sehen: |
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Auf der Hauptstraße bis zur IS-40 bis exit-135, dann bis Allanreed. Dort zurück auf die IS-40 bis zum exit-114 (Groom)
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Groom
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Das "Wahrzeichen" von Groom ist ein schief stehender Wasserturm - ein Zeugnis der Zeit oder nur ein Marketing-Gag?
Oft sieht man in Amerika den Ortsnamen mangels Ortschilder an den Wassertürmen angeschrieben.
Ein Insider-Tipp für Hungrige ist der "Golden Spread Grill" in Groom
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Auf der südlichen Service Road bis nach Conway
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Conway
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»Bugg Ranch Einen Vorgeschmack der "Cadillac"-Ranch 18 mi. westlich von Amarillo bekommt man bereits in Conway: Statt der teuren US-Autos wurden hier die guten alten "VW Käfer" im Boden versenkt"! Spraydose nicht vergessen, das Bemalen des "Kunstwerks" ist hier ausdrücklich erwünscht! |
Bei exit-89 die IS-40 auf die nördliche Service Road überqueren. Auf der "Business 40/Route 66" bis nach Amarillo
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Amarillo
"This is the way to Amarillo.." von Tony Christie - Mit diesem Song auf den Lippen erreicht man die Stadt mit knapp 200.000 Einwohner in Texas.
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»The Big Texan Eine Attraktion ist jedoch "The Big Texan", ein Grill-Restaurant, in dem man ein 2 kg schweres Beefsteak kostenlos bekommen kann, vorausgesetzt man kann es in weniger als einer Stunde essen. Na dann guten Appetit!
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»American Quarter Horse Museum Wer sich für Pferde interessiert bekommt hier ein ganzes Museum zum Anschauen! |
Sidetrip: Palo Duro Canyon (TX) 15 Meile südlich von Amarillo befindet sich der Palo Duro State Park. Der “Grand Canyon of Texas” ist der zweitgrößte Canyon der Vereinigten Staaten – 194 km lang, 10-32 km breit und 243 m tief. Der Palo Duro ist mit dem Auto befahrbar. Die meisten Trails führen zu dem berühmten “Lighthouse Rock”, einer 22 m hoch aufragenden Felsformation.
In Amarillo auf der Washington St. aus der Stadt hinaus, später wird die Straße zur Ranch Rd.1541. Weiter bis zur Auffahrt auf die IS-27 bei Exit-103 (Schnellere Alternative: Ab Amarillo die IS-27 südlich bis hinter den Ort Canyon. Bei Exit-103 abfahren). Nach Osten auf Cemetery Rd. abbiegen. Nach ca. 3 mi. rechts auf die Pipeline Rd. Nach 1 mi. links abbiegen und auf dieser Straße bleiben. Immer geradeaus bzw. halblinks fahren.
Entfernung von Amarillo bis Lighthose Rock 32 mi.
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Ab Amarillo zeigt sich die alte Route 66 richtig ursprünglich: es geht über die Dörfer. Und immer wieder begegnen einem zerfallene Gebäude und schrottreife Fahrzeuge am Wegesrand... |
Auf der Old Route 66/TX-279-Loop aus Amarillo hinaus in westlicher Richtung durch Soncy bis zur Auffahrt zur IS-40 (Exit-62B). Geradeaus auf die Indian Hill Rd. (nördliche Service Road) der IS-40.
Zur "Cadillac Ranch" gleich an der Hope Rd. links abbiegen und die IS-40 kreuzen. Danach auf der südlichen Service Road ca. 0,5 mi. nach Westen.
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»Cadillac Ranch Direkt westlich nach Amarillo steht die bekannte "Cadillac Ranch" mitten auf einem Feld, deren Wahrzeichen, 10 bis zur Hälfte schräg in den Boden eingelassene Cadillacs, schon von Weitem zu sehen ist. Gesponsert wurde die Cadillac Ranch von dem Helium-Millionär und Mäzen Stanley Marsh III., der der Künstlergruppe "Ant Farm" aus San Francisco ein Grundstück zur Verfügung stellte. Einer der Künstler bezeichnete die Skulptur als "weißen Schrottraum", aber zumindest die Bezeichnung "weiß" ist mittlerweile unzutreffend: Über die Jahre haben Touristenscharen selbst Hand an das Werk gelegt, die Autos besprüht und zerkratzt. Schade eigentlich!
Die Ranch selbst wurde Ende der 90er Jahre ein paar Meilen weiter weg versetzt.
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Nach dem Besuch der Cadillacs auf dem gleichen Weg wieder zurück auf die Indian Rd. bis zu deren Ende. Die Bahnlinie überqueren und weiter nach Westen auf der nördlichen Service-/Frontage-Road (zwischen Bahnlinie und Interstate) über Bushland, Wildorado bis Vega. Durch Vega auf dem Vega Blvd. (BL-40, Old Route 66)
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Vega
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»Vega Fuell Station Das kleines Dorf an der Old Route 66 verführt zum einfach geradeaus Durchfahren. Doch eine kurze Runde durch den Ort lohnt sich: Neben dem Rathaus und Police Station steht dort eine schön restaurierte Tankstelle und etwas versteckt in Dot's Mini Museum einen alten Schuhbaum zu sehen |
»Dot's Mini Museum Etwas versteckt in einer Seitenstraße befindet sich ein kleines Museum im Garten eines Hauses mit skurilen und kuriosen Dingen wie dieser "Shoetree", wo Wanderer ihre ausrangierte Fußbekleidung an einen Baum häng(t)en. Immer wieder findet man solche "landmarks" auf der ganzen Welt! Im weiteren Verlauf der Route 66 findet sich in der Mohave-Wüste bei Amboy noch ein solcher Baum. |
Wissenswertes: Der Ursprung von Schuhbäumen lässt sich historisch nicht bestimmen. Oft entstehen Schuhbäume als Resultat einer Aktion, in der eine Person ein Paar alte Schuhe, das an den Schnürsenkeln zusammengebunden wurde, in die Äste eines Baums schleudert. Animiert dadurch finden sich zumeist auch andere Personen, die ihrerseits auf die selbe Art und Weise Schuhe hinzufügen. Häufig verbindet sich mit dieser Handlung der Wunsch, die individuellen Sorgen, zusammen mit den Schuhen, von sich zu werfen. Teilweise werden die Schuhe zu diesem Zweck auch mit Wünschen oder Grüßen beschriftet. Schuhbäume sind kulturanthropologisch eine eher junge Erscheinung, der Brauch, Bäume und Büsche mit Stoffen oder Bekleidung zu schmücken, ist jedoch schon lange weltweit verbreitet. In Irland und Schottland kennt man beispielsweise die "rag trees", mit Stoffstreifen behangene Bäume in der Nähe von Quellen (Clootie well), denen Heilkräfte zugeschrieben werden, ein Brauch, der vermutlich bis in vorchristliche Zeiten zurückreicht. Auch aus dem Nahen Osten sind solche Bäume bekannt. Die meisten Schuhbäume gibt es in den USA, über 70 wurden dort dokumentiert. Die "shoe trees" sind dort seit den frühen 90er Jahren bekannt und insbesondere an entlegenen Landstraßen zu finden. Auch in Kanada entstanden einzelne Schuhbäume. In England ist der Schuhbaum von Armstrong Park in Newcastle upon Tyne bekannt.
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Weiter auf der nördlichen Frontage Road.
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Adrian
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»Midpoint 65 Meilen nach Amarillo kommt der "Midpoint" der Route 66. Halbzeit! Eine große Tafel weist darauf hin, dass "nur" noch 1.139 mi. bzw. 1.833 km bis zum jeweiligen Ende der Route zu fahren sind. |
»Midpoint Café Das gemütliche Café mit kleinen Souvenir-Shop ist bekannt für seine "ugly crusted pies". Das gezuckerte Gebäck schmeckt recht lecker für europäische Gaumen! |
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Am Ortseingang von Adrian wird die Frontage Road zur BL-40. Bei Exit-18 (nach Überquerung der Gruhlkey Rd.) geht es zur Abwechslung mal für ein paar Meilen auf der IS-40 weiter. Bei Exit-0 die IS-40 wieder verlassen und auf die südliche Seite wechseln.
Glendrio ist ein verlassener Ort (ghost town).
Wenn es schnell gehen soll: Weiterfahrt und Grenzüberquerung auf der IS-40 (zurück zu Exit-0).
Es gibt bis San Jon (NM) eine alte Strecke, die weitgehend unbefestigt ist (Schotter). Bei schlechtem Wetter mit dem Motorrad meiden! Ab Glendrio auf die State Loop 504, später Quay Rd. 59/BL-40 bis nach San Jon.
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Glendrio
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 Neben der Interstate geht's hinein nach New Mexico
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